Brunnen – Perle am Vierwaldstättersee

Erstmals wurde Brunnen im Jahre 1315, zur Zeit als die drei Urkantone in Brunnen nach der Schlacht am Morgarten ihren Bund von 1291 erneuerten, urkundlich erwähnt. Später entdeckten viele Reisende diesen idyllischen Ort als Kurort, und so gelangte Brunnen zu seinem heutigen Namen als bekannte Feriendestination. Brunnen liegt im Herzen der Schweiz und gehört neben den beiden Siedlungen Oberschönenbuch und Wylen zur politischen Gemeinde Ingenbohl. Brunnen ist mehr als nur eine kleinstädtische Perle am Vierwaldstättersee. Denn es ist auch ein attraktiver und qualitativ hoher Lebens- und Arbeitsort und verfügt zudem über eine reiche Kultur.
An der Nord-Süd-Hauptverkehrsachse, direkt am Vierwaldstättersee gelegen, präsentiert sich ein einzigartiger Blick auf den Urnersee und auf das prachtvolle Panorama der Bauenstöcke sowie des firngekrönten Urirotstockes. Im Rücken thronen die beiden Mythen, welche die grandiose Kulisse abrunden. Kein Wunder, dass dieses Idyll bei den Einheimischen sowie bei den Gästen beliebt ist, bietet es doch eine Vielzahl von ganzjährigen Freizeitmöglichkeiten direkt vor der Haustür und eine sehr gute Verkehrsanbindung an zentraler Lage.

Einwohnerzahl

8‘937 (Stand 2018)

Lage

435 m ü. M.

Schulen

Kindergarten
Primarschule
Bezirksschule
Private Mädchenschule / Gymnasium

Distanzen Auto

nach Schwyz: 5 km, 10 Min.
nach Luzern: 47 km, 30 Min.
nach Zug: 42 km, 30 Min.
nach Zürich: 61 km, 45 Min.

Distanzen

Fussweg zur Schule: 1.0 km, 12 Min.
zum Dorfzentrum: 0.2 km, 3 Min.

Öffentlicher Verkehr

Der Bahnhof Brunnen ist in wenigen Gehminuten erreichbar.
Angebot: Intercity, Interregio, S-Bahn, Bus

Schiff

Der Schiffssteg mit Verbindungen nach Altdorf, Luzern, Küssnacht etc. befindet sich ebenfalls in Gehdistanz (ca. 5 Min.). www.lakelucerne.ch

Karte Brunnen

Das Leewasser – idyllisch und wohltuend

Das Leewasser ist ein 3 Kilometer langer Bach, welcher im nördlichen Teil der Gemeinde Ingenbohl entspringt und südöstlich im Becken des Föhnhafens in den Vierwaldstättersee mündet. Der erstmals im Jahr 1550 erwähnte Gewässername wird abgeleitet vom Begriff der im Lehensverhältnis vergebenen Wassernutzungsrechte, und zwar wohl in diesem Fall bezüglich der Fischerei im Gewässer. Die an Quellen und kleinen Gewässern reiche Topographie der Ebene unterhalb des auf einem Moränenhügel liegenden Klosters Ingenbohl, hat auch zur Wahl des erstmals im Jahr 1217 erwähnten Ortsnamens des Dorfes Brunnen, dessen Kernzone am Leewasser liegt, geführt. Das Leewasser lieferte das Trink- und Brauchwasser für die Häuser von Brunnen und im 19. Jahrhundert auch für die ersten grossen Hotels am See, bis im Jahr 1889 eine moderne Trinkwasserversorgung errichtet wurde. Zusammen mit der Muota bildet das Leewasser einen wichtigen Bestandteil des Lebensraums der Muota-Seeforelle und verleiht dem Dorf Brunnen eine idyllische Atmosphäre.