Monatsthema: Schweizer Holz

02. September 2019
Herkunftszeichen Schweizer Holz

Alles Holz, welches in der Schweiz gewachsen ist und hier verarbeitet wird, darf das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» (HSH) tragen. Das rote Label ist quasi der Schweizer Pass für einen der wenigen Rohstoffe, die unser Land hervorbringt. Das Label ist auf dem Produkt selber und auf Rechnungen sowie Offerten zu finden.

Ist ein Produkt aus verschiedenen Hölzern zusammengesetzt, müssen mindestens 80% des Holzes aus der Schweiz stammen. Die übrigen 20% müssen aus Ländern oder Regionen mit vergleichbaren Produktionsbedingungen kommen. Das Herkunftszeichen wird in der ganzen Holz-Kette eingesetzt: Vom Forstbetrieb über die Sägerei und den Schreiner bis zum Detailhändler.

Gibt es Kontrollen für das «Herkunftszeichen Schweizer Holz»?

Primär setzt das Herkunftszeichen auf die Eigenverantwortung der Anbieter, denn man kennt sich und verfolgt dieselben Ziele. Die Lignum kontrolliert die Labelverwendung mit Stichproben. In naher Zukunft werden auch unabhängige Kontrollen von Dritten durchgeführt, damit das Label glaubwürdig und transparent bleibt.

Was sind die Vorteile, wenn ich Holz mit dem Herkunftslabel kaufe?

Zugegeben, äusserlich sieht Schweizer Holz nicht besser aus, aber es verfügt über unübertreffliche innere Werte. Denn Sie wissen: Das Produkt in Ihren Händen oder das Holz in Ihrem Haus wurde nicht weit transportiert, was Energie spart. Sie sind damit Teil eines regionalen Wirtschaftskreislaufes. Die Fachleute haben den Rohstoff qualitativ sorgsam verarbeitet und zu guter Letzt: Sie wissen, woher er kommt – aus dem Schweizer Wald. Dank Holznutzung bleibt der Wald fit und stabil.

Wer darf das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» führen?

Das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» ist ein eingetragenes und geschütztes Markenzeichen. Es steht allen Betrieben der Holzkette vom Wald über Sägereien und Holzbauer bis hin zu Schreinereien offen. Voraussetzungen sind die Kontrollen des Warenflusses im Betrieb sowie eine lückenlose Dokumentation der Holzmengen. Dazu meldet sich der Betrieb bei der HSH-Geschäftsstelle an und erhält eine Registriernummer.

Wer profitiert wirtschaftlich, wenn ich Produkte mit dem Herkunftszeichen kaufe?

Sie stärken damit die einheimische Waldwirtschaft, die unter dem starken Franken leidet, denn die Produktion des Rohstoffes Holz lässt sich nicht einfach ins Ausland verlegen. Ihr Entscheid für das Schweizer Holz stützt die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Holzwirtschaft und sichert dort Arbeitsplätze.

Quelle: Schweizer Holz

Monatsthema: Produktionszentrum Root LU

02. August 2019

Im 95.50 m langen und 76.50 m breiten Produktionszentrum in Root LU werden seit Januar 2012 die Holzbau-Systeme produziert. Das effiziente, flexible und exakte Holzbau-System mit dem hohen Vorfertigungsgrad ermöglicht qualitativ hochstehende und konkurrenzfähige Wohn- und Gewerbebauten. Das Produktionszentrum, ausgestattet mit der neuesten Holzbau-Technologie, ist für Firma Strüby ein weiterer wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Zukunft.

Die Produktionsfläche von 7’300 m² ist in vier Bereiche mit dazugehörenden Fahrgassen aufgeteilt. In den Bereichen wurden folgende Maschinen mit neuesten Technologien installiert:

  • Abbundmaschine mit Robotaggregat und Werkzeugwechsler
  • Hobel- und Keilmaschine, Balkenlager
  • Brettstapel-Produktionsanlage
  • Element-Produktionsanlage
  • Endfertigung

Die Mitarbeiter sind das tragende Element eines Unternehmens. Nebst einem guten Arbeitsklima ist eine zeitgemässe Infrastruktur die Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeitsweise. Mit der Modernisierung wurden bei der Strüby Holzbau AG Arbeitsplätze erhalten und geschaffen. In der hellen, grosszügigen Werkhalle sind moderne und sichere Arbeitsplätze garantiert.

Monatsthema: Ökologie und Nachhaltigkeit

01. Juli 2019
Holz ein Rohstoff der stetig nachwächst

Ein unschätzbarer Vorteil gegenüber zahlreichen anderen Baustoffen. Schweizer Wälder werden seit über 100 Jahren nachhaltig bewirtschaftet. Heute gilt: Es wächst etwa zweimal mehr Holz nach, als wir gesamthaft nutzen.

Holz ist CO2-neutral. Wer mit Holz baut, schützt die Umwelt

Unsere Wälder binden CO2 und wandeln es in Sauerstoff um. Wird Holz rezykliert (zum Beispiel als Brennholz), gibt es nicht mehr CO2 ab, als wenn man es ungenutzt im Wald liegen lässt. Jedes verbaute Holz bindet somit CO2. Wer mit Holz baut, schützt die Umwelt.

Holz ein Rohstoff der lokal genutzt und verarbeitet wird

Ein weiteres Plus für die Umwelt: Holz ist einer der wenigen nachwachsenden Rohstoffe, die lokal genutzt und verarbeitet werden. Bei allen Stationen seiner Weiterverarbeitung schafft es lokale Arbeitsplätze und das erst noch ohne lange Transportwege. Die Strüby Holzbau AG ist mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz zertifiziert.

Recycling für Holz ganz einfach

Beim Recycling bietet das Holz ebenfalls einige Vorteile. Wenn ein Wohnbau in Holz abgebrochen oder umgebaut werden muss, können die einzelnen Bauteile einfach demontiert und umgehend wieder verwendet werden. Denn Holz behält seine guten Eigenschaften unverändert bei. Wenn das Holz nicht mehr als Baustoff dient, ist die Entsorgung problemlos und CO2 neutral, z.B. als Energieholz.

Bilder von der Baustelle

04. Juni 2019

Monatsthema: Prozess und Kosten

03. Juni 2019
Kostengenauigkeit

Bei der Holzsystembauweise werden alle Kosten von Beginn an detailliert erfasst. Dank der präzisen Planung und einem sehr hohen Vorfertigungsgrad erleben Sie keine kostspieligen Improvisationen auf der Baustelle.

Herstellung der Gebäudehüllen, Qualitätskontrollen

Die Herstellung der Gebäudehüllen in der Fertigungshalle mit der anschliessenden Montage vor Ort durch das ausgebildete Team erlaubt eine lückenlose Qualitätskontrolle.

Kurze Bauzeit

Der Holz-Systembau hat sich längst etabliert und wird schon seit Jahrzehnten eingesetzt. Mit diesen Erfahrungen und den topmodernen Maschinen ist eine qualitativ hochwertige Vorfertigung gegeben. Alles ist möglich. Mit der Vorfertigung werden eine kurze Bauzeit, eine genaue Planung der Termine und ein schneller Bezug möglich. Die kurze Bauzeit erlaubt zudem, die Zinskosten für den Bankkredit zu senken.

Gute Planung bei Holzsystembau ist zwingend und spart Kosten

Eine genaue Planung und ein hoher Vorfertigungsgrad verringern die Baukosten und verhindern kostspielige Improvisationen während des Rohbaus und des Ausbaus.